Für eine optimierte, nachhaltige Energieversorgung werden in effort die Energiepotenziale jedes Quartiers im Zusammenhang mit dessen speziellen Standortbedingungen betrachtet. So fließen auch städtebauliche, denkmalpflegerische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte in die Planung ein. In dieser interdisziplinären und ganzheitlichen Ausrichtung der energetischen Sanierung liegt eine wesentliche Besonderheit des Projektansatzes.

Die  Forschung und Entwicklung zum integrierten Quartiersumbau soll im Rahmen eines Regionalen Wachstumskerns unter Einbeziehung weiterer Thüringer Fachkompetenz weiterbetrieben werden, so der Tenor der heutigen Veranstaltung mit dem Projektträger.

"Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, innovatives Ingenieurwesen und die Förderpolitik zeigen gleichermaßen, dass die Zeit reif ist, Klimaschutz und Energieeffizienz in die Stadt zu tragen und unsere Quartiere unter dem Grundsatz der Nachhaltigkeit für die Zukunft zu rüsten", äußert sich dazu befriedigt Dr. Kersten Roselt, effort-Koordinator und Geschäftsführer der JENA-GEOS®-Ingenieurbüro GmbH. Spezielle Herausforderungen für Thüringen sehen die Verbundpartner in der Identitätswahrung unserer Städte, der demografischen Entwicklung sowie der Teilhabe und Wertschöpfung in der Region.

Informelle Planungsleistungen des energetischen Stadtumbaus und des Klimaschutzes bietet die EnergieWerkStadt® eG an, in der sich Thüringer Ingenieure verschiedener Disziplinen zusammengeschlossen haben, um integrierte Lösungen anbieten zu können.

So kann die EnergieWerkStadt® eG i.Gr. auch die Kommunen mit innovativen Ideen bei den integrierten kommunalen Strategien (IKS) unterstützen, die Voraussetzung für die Antragstellungen beim TMIL bis 30. Juni diesen Jahres sind.



Zurück